Wir sind das Lebenshilfe Autismus-Kompetenz-Zentrum (LAKZ). Wir bieten Förderung, Therapie und Kompetenztraining für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit einer Autismus-Spektrum-Störung an.
Zusätzlich beraten wir Eltern und das Umfeld (Kindergärten, Schulen, Ausbildungsstätten u.a.).

Im Jahr 2019 haben wir unser Lebenshilfe Autismus Kompetenz Zentrum (LAKZ) eröffnet. Seitdem konnten wir vielen Klientinnen und Klienten eine autismusspezifische Förderung ermöglichen und ihre Familien fachkundig und individuell beraten. Besonders wichtig ist uns dabei die enge Zusammenarbeit mit den Familien und dem jeweiligen Umfeld unserer Klientinnen und Klienten.
Auch unser Elterntreff Autismus erfreut sich großer Resonanz. Der gemeinsame Austausch eröffnet neue Perspektiven und gibt wertvolle Impulse für den Alltag und die weitere Entwicklung. Auf das, was seit der Eröffnung des LAKZ gemeinsam entstanden
ist, sind wir sehr stolz.
Diese positive Entwicklung möchten wir mit viel Engagement fortsetzen. Umso mehr freuen wir uns, die Arbeit des LAKZ nun in unseren neuen, hellen und modernen Räumen weiterführen zu können. Sie bieten viel Raum für individuelle Förderung, persönliche Beratung und gemeinsamen Austausch. So können wir noch gezielter auf unterschiedliche Bedürfnisse eingehen und unsere Angebote gemeinsam mit den Klientinnen und Klienten und ihren Familien weiterentwickeln.

Autismus ist keine Krankheit, sondern eine neurologisch bedingte Wesensart. Bei Menschen mit einer Autismus-Spektrum-Störung liegt eine veränderte Wahrnehmung vor. Durch diese können Schwierigkeiten im Umgang mit anderen Menschen oder in der Kommunikation auftreten. Häufig bestehen besondere Interessen oder Verhaltensweisen.
Da jede Person mit Autismus individuell besonders ist, spricht man vom Autismus-Spektrum. Im Autismus-Spektrum unterscheidet man zwischen den drei Formen: Frühkindlicher Autismus, Atypischer Autismus und dem Asperger-Syndrom.
Die autismusbedingten Besonderheiten in der Wahrnehmung und im Verhalten bestehen ein Leben lang. Daher ist Autismus nicht heilbar, aber therapierbar. Mit einer guten Therapie ist es möglich, die Schwierigkeiten, die im Leben eines Autisten bestehen zu beseitigen.
Die Therapie wird je nach Person individuell ausgerichtet. In der Regel kommt ein*e Klient*in für zwei Stunden die Woche zu uns oder wir fahren dementsprechend in die Einrichtung bzw. in das häusliche Umfeld. Eine Therapie kann im Einzel- aber auch im Kleingruppensetting stattfinden.
Zu Beginn der Therapie werden Förderbedarfe erhoben, an denen sich der weitere Therapieverlauf orientiert. Dafür werden Förderpläne mit entsprechenden Zielen entwickelt. Mithilfe von verschiedenen Methoden (wie z.B. TEACCH) werden die formulierten Ziele verfolgt und nach dem Erreichen erneut angepasst. Wir stehen im ständigen Kontakt mit den Eltern und dem Umfeld, um z.B. bei Veränderungen des Verhaltens oder bei auftretenden Problemen frühzeitig reagieren zu können.
Ziele der Therapie:
Neben der eigentlichen Arbeit mit dem Menschen mit Autismus, hat die Zusammenarbeit mit den Eltern und dem Umfeld einen großen Stellenwert bei der Entwicklung der Person mit Autismus. Die Beratung der Eltern und des Umfeldes (Kindergarten, Schule u.a.) soll dazu dienen, dass die in der Therapie erlernten Fähigkeiten, auf häusliche und schulische Situationen übertragen werden können. Zudem geben wir Hilfestellung bei spezifischen Problemen und Fragestellungen rund um das Thema Autismus.
Die Kosten der autismusspezifischen Therapie werden in der Regel im Rahmen der Eingliederungshilfe (Sozialgesetzbuch) übernommen. Dabei werden die Kosten in den meisten Fällen vom zuständigen Sozial- oder Jugendamt übernommen.
Wir beraten sie gerne bezüglich der Antragstellung beim Kostenträger. Je nach Alter und Diagnose des Kindes, kann der zuständige Kostenträger variieren. Wir stellen Ihnen alle nötigen Informationen zur Verfügung, sodass wir sie bestmöglich bei der Antragstellung unterstützen können.
Benötigen Sie Hilfestellung oder haben sie Fragen, wenden Sie sich gerne an unsere unten aufgeführten Ansprechpartnerinnen.
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